Ich schenk dir eine Geschichte – Welttag des Buches

Jedes Jahr am 23. April wird der Welttag des Buches gefeiert. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Und da dies so eine schöne Idee ist, bekommen aus diesem Anlass ca. 850.000 Kinder der 4. und 5 Klassen an diesem Tag im Rahmen der Aktion „Ich schenk Dir eine Geschichte“ ein Buch geschenkt. Das Ziel ist, Kinder mit spannenden Geschichten für das Lesen zu begeistern und ihre Lesekompetenz zu stärken.

Auch die Kinder der 4a und 4b konnten sich in diesem Jahr an einem neuen Buch erfreuen. Dafür wurden sie in die Stadtbibliothek eingeladen. Dort erlebten sie einen spannenden Vormittag: Beim Leseratten-Test im Himmel unter den Sternen konnten sie Frau Gößlinghoff von der Stadtbibliothek zeigen, welche Bücher sie kannten. Auch der eine oder andere neue Buchtipp war dabei. Gleich anschließend in der Lese- und Stöberzeit wurden diese Bücher in der Lesehöhle oder einem anderen gemütlichen Platz unter die Lupe genommen.

Und dann wartete noch eine Überraschung auf die Kinder: es waren Vorleserinnen gekommen, die ihnen aus ihrem Buchgeschenk vorlasen. Alle Kinder lauschten aufmerksam und bekamen richtig Lust darauf, endlich selbst los zu lesen.

Und dann war es endlich soweit: Jeder Viertklässler konnte seinen Buchgutschein gegen ein neues Buch eintauschen: Das diesjährige Welttagbuch ist eine Geistergeschichte von Henriette Wich. In „Das geheimnisvolle Spukhaus“ verbringt der elfjährige Moritz die Sommerferien bei seiner Tante in Regensburg. Zusammen mit seinem Cousin Kamil und seiner Cousine Stella möchte er herausfinden, wer für die seltsamen Vorfälle im Haus verantwortlich ist. Spukt wirklich ein Geist herum oder handelt es sich doch nur um Streiche der Nachbarsjungen? Wie gut, dass Moritz sich mit Geistern auskennt …

Mit den ausgeliehenen Büchern und natürlich ihrem neuen geschenkten Buch ging es zurück zur Schule, einige Kinder hätten am liebsten direkt auf dem Weg angefangen zu lesen.

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